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Eine über 85-jährige Erfolgsgeschichte
Der Schwingerverband Rapperswil und Umgebung wurde im Jahre 1931 als jüngster der vier Unterverbände im Kanton St. Gallen gegründet und umfasste gebietsmässig die Bezirke Gaster und See. Ganz am Anfang gehörten auch die March-Höfe dazu, bis dort wenige Wochen danach ein eigener Club auf Innerschweizer Boden entstand. Schon im ersten Sommer feierte der junge Rapperswiler-Verband einen Eidg. Kranzgewinner, was zusätzliche Motivation zu einem starken Wachstum an Aktiven und Passiven war. Vorerst beschränkte sich der Trainingsbetrieb auf kleinere Lokale in Rapperswil, Uznach und St.Gallenkappel. Erst in den Sechziger Jahren wurde mit der Eröffnung der Schwinghalle Schänis das Zentrum mehr und mehr ins Gasterland gerückt.

Wirtschaftliche Krisen und die Kriegszeit lähmten vorübergehend die Aktivitäten der Rapperswiler Sägemehlzunft. Grossartige Erfolge im Sägemehl mit zahlreichen Spitzenplätzen und Schlussgangteilnahmen auf Eidg. Ebene, eine weitsichtige Führung und viel Idealismus der Mitglieder, liessen den Verband sportlich und mitgliedermässig weiter erstarken. Mit einem konstanten Bestand von rund 2'500 Mitgliedern, davon rund 70 versicherte Aktiven und 30 bis 50 Jungschwingern, gehören die Rapperswiler auf Clubebene zu den Grossen im Eidg. Schwingerverband.

Rickenschwinget als zentrales Fest
Seit 1931 wird bis auf wenige Ausnahmen jährlich ein Verbandsschwingfest in verschiedenen Dörfern und Gemeinden in den Bezirken Gaster und See durchgeführt. Früher alljährlich in Wagen, seit 1969 in Kaltbrunn, wird regelmässig ein Buebeschwinget organisiert. Festlicher Höhepunkt der Verbandsanlässe aber ist seit 1958 der bekannte Rickenschwinget, der stets rund 150 Funktionäre aus den eigenen Reihen beansprucht und trotz viel Frondienst die Kameradschaft und den Zusammenhalt zwischen jung und alt im Verband fördert. Der Rickenschwinget gab 1966 auch den Anstoss zum Bau einer eigenen Festhalle aus Holz, die 1969 vergrössert, und ende der 90er Jahre durch eine moderne Alu-Halle ersetzt wurde. Die Zukunft des Rickenschwingets wird wie für alle anderen Bergfeste ohne Kranzabgabe aber zweifellos härter und anspruchsvoller werden.

Alle vier Jahre fällt dazu turnusgemäss das St.Galler Kantonale ins Verbandsgebiet. Seit 1970 wird dieses jeweils vom Rapperswiler Verband zusammen mit einem örtlichen Verein durchgeführt. Bisher fanden in der Region vier NOS-Schwingfeste statt: 1927 und 1942 vor der Gründung des Verbandes sowie 1969 in Rapperswil und 1984 in Uznach. Ein fünftes könnte 2006 nach Jona kommen.

Eidgenossen prägten den Rapperswiler Verband
Weit über 100 Kranzschwinger legten bisher für ihren Verband Ehre auf den Sägemehlplätzen ein. Der erfolgreichste und bekanntesten war Karl Oberholzer, Uznach, Spitzenreiter mit über 100 Kränzen, 27 Kranzfestsiegen und Schlussgangteilnahmen am Eidgenössischen 1961 und am Kilchberger 1957. Ebenfalls zahlreiche Festsiege feierten Franz Schatt aus Kaltbrunn und Kurt Schneiter, Schmerikon. Beide brachten es ebenfalls auf eine Schlussgangteilnahme an einem Eidg. Anlass. Weitere Eidgenossen: Josef Wolfisberg, Ermenswil, Ernst Schubiger, Uznach, Gustav Siegrist, Rapperswil, Albert Langenegger, Eschenbach, Georg Brunner, Kaltbrunn, August Brunner Kaltbrunn, Bruno Fäh, Benken, Jean-Claude Leuba Kaltbrunn, Reto Holdener Amden und Glaus Martin, Schänis.

Karl Oberholzer und August Brunner setzten ihre Karriere im Sägemehl auch in der Verbandspolitik erfolgreich fort, präsidierten beide den NOS-Verband und gehörten dem Zentralvorstand des Eidg. Schwingerverbandes an.

Mit neuem Logo in die Zukunft
Die Aufgaben eines Verbandsvorstandes sind im Verlaufe der Zeit nicht kleiner geworden. Der immerwährende „Kampf“ um Schwingernachwuchs erfordert neue Ideen. Diese Herausforderung kann nur mit seriösen, gut ausbgebildeten Leitern und einem zeitgemässen Angebot an Trainingsmöglichkeiten in den Bezirken Gaster und See erfolgreich fortgesetzt werden.