Wie verbringt Verbandspräsident Adi Oertig das ESAF? Und welche Leistungen traut er unseren fünf Teilnehmern zu? Hier erfahrt ihr es kurz und bündig.

Interview und Foto: Matthias Dörig
Das ESAF fast vor der Haustür: Mit welchen Gefühlen schaust du diesem Fest entgegen?
Mit sehr freudigen Gefühlen: Einfach genial , dass dieser Anlass in unserer Region stattfindet. Ich werde von Tag zu Tag «kribbliger» und bin froh, wenn es endlich los geht.
Du warst 6 mal als Aktiver an einem ESAF dabei. Erfüllt es dich mit Wehmut, dass du in Mollis nicht selber mitschwingen kannst?
Manchmal denke ich schon, dass es cool wäre, zehn Jahre jünger zu sein. Als OK-Mitglied und Präsident des Schwingerverbands Rapperswil und Umgebung erfüllt es mich aber mit Stolz, für einmal in einer anderen Funktion statt als Aktiver einen Beitrag ans ESAF leisten zu können. Diese Erfahrung ist ebenfalls einmalig.
Hast du am ESAF eine bestimmte Aufgabe oder verbringst du das Wochenende auf der Tribüne?
Ich stehe als Betreuer der 6 Auslandschweizer sowie des NOS-Teams im Einsatz, daher werde ich nicht auf der Tribüne sitzen. Am Sonntagabend werde ich ausserdem im Gabentempel bei der Ausgabe der Gaben mithelfen.
Der Schwingerverband Rapperswil und Umgebung hilft in der Organisation des ESAF tüchtig mit, ebenfalls stellt unser Verband zahlreiche Helferinnen und Helfer. In welchen Bereichen leisten wir Unterstützung?
Es ist grossartig, wie viele Mitglieder unseres Verbandes sowie auch weitere Menschen aus der Region Zürichsee-Linth in Mollis mithelfen. In fast jedem Bereich stehen Helferinnen und Helfer aus unserer Region im Einsatz. Als Vize-Präsident des Trägervereins und Ressortleiter Gaben hat Jean-Claude Leuba aus unseren Reihen sicher die wichtigste Funkion.
Auch unsere Jungschwinger stehen im Einsatz. Welche Aufgaben haben sie?
Sie werden an zwei einmaligen Ereignissen teilnehmen können, am Festumzug am Freitagnachmittag sowie am Festakt am Sonntagmorgen. Zwei Jungschwinger haben die Ehre, als Täfelibuebe zu amten, weitere Jungschwinger helfen während des Fests in anderen Funktionen mit. Ich hoffe, Sie nehmen die Emotionen und Eindrücke auf und werden so motiviert, dem Schwingsport treu zu bleiben.
Aus den Reihen der Rapperswiler werden fünf Schwinger in die Arena einlaufen. Was traust du ihnen sportlich zu?
Ich hoffe, dass alle einen guten Tag einziehen können und das nötige Wettkampfglück haben. Es wäre schön, wenn möglichst viele am Sonntag noch dabei sein könnten. Und wenn der eine oder andere die Chance hat, im 7. oder 8. Gang noch um die begehrten Kränze zu schwingen, dann ist auch eine Überraschung nicht ausgeschlossen.
Welche Tipps gibst du ihnen mit auf den Weg?
Sie sollen so schwingen wie immer, die Eindrücke aufsaugen und versuchen, diese Eindrücke in Energie umzuwandeln.
Am Donnerstag, 4. September, findet um 19.00 Uhr in Amden der Schwingerempfang statt. Wie sieht dort das Programm aus?
Ich freue mich sehr auf den Empfang! Zuerst marschieren wir zum Gemeindesaal, dann gibt es kurze Ansprachen, Ehrungen und einige musikalische Darbietungen. Danach gibt es einen Apéro und man kann in Erinnerungen schwelgen. Ein grosser Dank schon jetzt an die Gemeinde Amden für die Organisation. Es wäre schön, wenn möglichst viele Besucher den Schwingern, Steinstössern, OK-Mitgliedern und Funktionären einen würdigen Empfang bereiten würden.
Zuletzt noch dies: Wer wird in Mollis Schwingerkönig?
Ein Nordostschweizer.
Steckbrief
Alter: 44
Wohnort: Goldingen
Beruf: Sakristan / Hausabwart
Anzahl Kränze: 40
Lieblingsessen: Cordonbleu mit Pommes-Frites
Lieblingsgetränk: Wasser
Berge oder Meer: Berge
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